Finanz-Lexikon
Die Welt der Finanzen besitzt ihre eigene Sprache.
Viele Fachbegriffe begegnen uns im Alltag, in den Medien oder im Gespräch mit Banken und Versicherungen – oft ohne dass ihre genaue Bedeutung bekannt ist. Dieses Finanzlexikon erläutert wichtige Begriffe rund um Geld, Börse und Kapitalmarkt – von Aktie bis Zentraler Kontrahent – möglichst ohne unnötigen Fachjargon. Das Glossar erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird bei Bedarf erweitert. Wählen Sie einfach den Anfangsbuchstaben des gesuchten Begriffs oder nutzen Sie die Gesamtübersicht.
Finanzinstrument
Allgemein versteht man unter einem Finanzinstrument alle vertraglichen Verpflichtungen und Ansprüche, die unmittelbar oder mittelbar den Austausch von Zahlungsmitteln zum Gegenstand haben und die auf finanziellen Sachverhalten beruhen. Ein Finanzinstrument kann ein Eigentumsrecht an [...]Finanzrisiko
Der Terminus Finanzrisiko bezieht sich auf all jene Risiken eines Wirtschaftssubjekts, die ihren Ursprung im finanziellen Bereich haben und sich unmittelbar auf die Gewinn- und Verlustrechnung auswirken und somit die finanzielle Stabilität des [...]Fonds
Die Diversifizierung (Risikostreuung) ist bei einem Publikumsfonds im Vergleich zu einer Anlage in nur einen bestimmten Titel höher und das Finanzrisiko somit geringer.
Fonds (frz. Grundstück, Vorrat, Kapital) steht für Geldmittel oder einen Geldvorrat. [...]Fungibilität
Fungibilität drückt aus, dass ein Handelsgut problemlos gegen ein anderes Stück des gleichen Gutes ausgetauscht werden kann, da beide absolut identisch beschaffen sind. Nur fungible Ware kann an der Börse gehandelt werden. Im Börsenhandel bringt der Begriff Fungibilität außerdem zum Ausdruck, dass ein Gut oder ein Finanzinstrument jederzeit ohne Probleme gekauft oder verkauft werden kann, also jederzeit ein Markt für das Wertpapier oder Derivat vorhanden ist.